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INHALT:

Gleichgewicht als Basiskompetenz Mit dem Gleichgewicht zu spielen, sich selbst in Spiel und Bewegung auszutesten ist ein Grundbedürfnis von Kindern. Die Freude an Herausforderungen bringt sie dazu, vormals sichere Situationen zu verlassen und neue Wagnisse einzugehen. War die breite Gartenmauer bisher ausreichend, wird ein schmaler Baumstamm als Brücke über einem Bach zum neuen Erprobungsfeld. Der Anreiz liegt gerade im Bangen um das Gelingen. Kinder werden nicht müde, selbst gestellte Anforderungen immer wieder in Frage zu stellen, bis aus Unsicherheit Sicherheit geworden ist. Die ersten zehn Lebensjahre sind entscheidend Für die Bewegungssicherheit ist das Gleichgewicht von wesentlicher Bedeutung. Es ist die Basis für eine gesunde, altersgemäße Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten. Besonders in den ersten zehn Lebensjahren, den Jahren hochsensibler Reifungsprozesse, fällt ihr eine erhebliche Entwicklungsdynamik zu. Kinder, deren Gleichgewichtsfähigkeit nicht ausreichend ausgebildet ist, reagieren im Alltag, zum Beispiel im Stra-ßenverkehr, auf Spielplätzen oder beim Spielen mit anderen Kindern, ängstlich und verunsichert. Da sie zunehmend anfordernde Aktivitäten vermeiden, erfahren sie weniger Entwicklungsreize. Außerdem laufen sie eher Gefahr, sich in relativ harmlosen Situationen zu verletzen. Deshalb ist die Basiskompetenz ,,Gleichgewicht" auch eine Grundlage für Lebenskompetenz. Natürliche Bewegungsräume gewährleisten mit vielen ,,sinnhaltigen" Herausforderungen eine ganzheitliche Entwicklung von Kindern. i Der Prozess der zunehmenden ,,Verhäuslichung" grenzt Kinder vom öf fent lichen Raum und der natürlichen Umwelt aus, das heißt, ihre Lebenswelt wird immer stärker in separierte, geschützte Räume gedrängt. Die Kinder finden in diesen Binnen räumen meist vorgeplante Akti vi täten vor, die konkre te Erwartungen an sie stellen. Viele Kinder sind heute zunehmend auf ,,künstliche", aber besonders entwicklungsfördernde Bewegungsangebote angewiesen. 2


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