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INHALT:

Hangeln ist auch Hand-Arbeit Das Hangeln knüpft an die Fähigkeiten des Hängens an und beschreibt die Technik, sich durch Weitergreifen oder Übersetzen der Hände dynamisch fortzubewegen. Die Griffhaltung kann dabei von den Kindern frei gewählt werden. Diese dynamische Fortbewegung ohne Bodenberührung verlangt neben Haltekraft und Koordination des ganzen Körpers auch besondere Fähigkeiten in der Auge-Hand-Koordination und beansprucht die Armkraft beim Halten des pendelnden Körpers. Hangeln ist eine ursprüngliche Hand/Arm-Fortbewegungstechnik, die von Kindern spontan ausprobiert und immer wieder optimiert wird. Der Reiz, bei spielerischen Aufgabenstellungen eine Strecke (z.B. Graben, Schlucht oder Fluss) ohne Bodenberührung zu überwinden, wirkt stimulierend und stiftet zur Wiederholung an. i Greifen bedeutet immer auch ,,begreifen" In den Großhirnarealen sind die Hände, was die Anzahl der zuständigen Nervenzellen betrifft, im Vergleich zu anderen Körperregionen ,,überrepräsentiert". Die Hand dient der Erkundung (Tastsinn) und der Ausführung (Motorik). Die höchste Empfindlichkeit befindet sich im Handteller und in den Fingerspitzen. Hiermit können spezifische Eigenschaften der Umwelt wie geometrische Formen, Maße und Proportionen, Oberflächenbeschaffenheit (fest, weich, hart) oder Temperatur (kalt, kühl, warm) bewusster wahrgenommen werden. Ist das visuelle System ausgeschaltet, z.B. wenn die Augen geschlossen sind oder das Gefühlte nicht sichtbar ist, wird das Ertastete intensiver wahrgenommen. Die Haltekraft der Hände ist beim Hangeln besonders gefordert. Die Hände haben zudem die Aufgabe, dem Gehirn Rückmeldung über die materiale Beschaffenheit, die Oberflächenstruktur und die Temperatur der Stangen, Taue, Zweige oder des Felsens zu geben. Beim Hangeln ist der vorausschauende Blick wichtig: Wo genau muss der nächste Griff sitzen? 3 Fachlich-inhaltliche Grundlagen


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